Soziale Gastronomie

Gemeinsam an Herd und Tisch - über Sprachbarrieren hinweg

Cuisine sans frontières


Eine bunt gemischte Nachbarschaft lebt in der neuen Überbauung FOGO beim Bahnhof Zürich Altstetten: Der temporär für 20 Jahre gebaute Stadtteil bietet Flüchtlingen und jungen Erwachsenen in Ausbildung geeigneten Wohnraum. Tür an Tür haben sich zugleich innovative Gastroformate, Jungunternehmen, Bildungsangebote und Ateliers für Kulturproduktionen niedergelassen.

Auch die seit 2005 tätige Organisation Cuisine sans frontières (Csf) hat im FOGO als Teil des «Social Gastronomy Movement» Fuss gefasst und prägt den vielseitigen Lebens- und Begegnungsort aktiv mit. Gemeinsames Kochen und Essen verbindet – auf dieser alltäglichen und weltumspannenden Erfahrung basiert das Engagement von Csf. Der gemeinnützige Verein baut in Krisengebieten oder an sozialen Hotspots gastronomische Treffpunkte und Ausbildungsstätten auf.

Im lebendigen und inspirierenden «Mikrokosmos» FOGO kocht Cuisine sans frontières einmal im Monat gemeinsam mit den Geflüchteten, die neu hier leben, sowie mit bereits in der Überbauung ansässigen Menschen Gerichte aus verschiedenen Kulturen. Damit fördert Csf die Gemeinschaft und ermöglicht einen Austausch – auch über Sprachbarrieren hinweg.

Die geflüchteten Menschen, die im FOGO zuhause sind, verfügen über eine Aufenthaltsbewilligung; das heisst, sie bleiben längerfristig in der Schweiz. Dies ermöglicht Cuisine sans frontières, den Flüchtlingen über die gemeinsamen Kochaktivitäten auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung näherzubringen; das beginnt häufig schon beim gemeinsamen Einkauf!

Die SV Stiftung unterstützt das Projekt mit einem finanziellen Beitrag.

 

 

 

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